Herzlich Willkommen in Pokweni!

Die spezielle Atmosphäre und die überschaubare Anzahl an Gästen ist es sicherlich, was den Reiz eines Urlaubes in Pokweni ausmacht.

Das Pokweni-Team (Annalie, Jos, Axel, Conrad und Wolfgang) freut sich schon auf die nächste Saison und hofft, viele Gäste wieder begrüßen zu dürfen.

Nochmal so richtig Hammerwetter (12. 1. 17)

Diese Saison hat im letzten Teil nochmal so richtig zugelegt. Die letzten Tage waren sehr erfolgreich und es gab extrem viele große Flüge.

Walter Binder machte mit 1.333.95 Pts seinen größten Flüg in dieser Saison. Eigentlich war er nur gekommen, um das Flugzeug abzurüsten und zum Einschiffen nach Walvisbai zu bringen, aber stattdessen machte er 6 Flüge größer als 1.000.

Der Flug am 12. Januar führte ihn in den Nordwesten bis zur Grenze des Segelfluggebietes und dann strikt nach Süden bis über Bethanien hinaus. Danach ging es nach Osten, bis zur Grenze war geplant, aber bei Wandervogel wurde es blau und so wendete er sich heimwärts.  Mit einem 145er Schnitt ein Superflug.

Auch die anderen Piloten konnten ihre Punkteskala weiter erhöhen. Und so waren abends viele begeisterte Berichte zu hören. Am nächsten Tag beim Briefing konnten die verschiedenen Flüge an der Karte verglichen werden.

101 Tausender geflogen (6.1.18)

Erst einmal in der fünfzehnjährigen Tradition Pokwenis kamen in einer Saison mehr als 100 Streckenflüge über 1.000 km zusammen. Das war in der absoluten Rekordsaison 2014/15.

Aber jetzt war es wieder soweit. Gleich sechs Tausender wurden bei doch gar nicht so einem Superwetter geflogen, gab es doch überall kleine Schauer. Da fiel die Entscheidung schwer, wer denn nun das 100. Tausender geflogen hatte.

Kurzerhand forderte Axel Nuss alle Anwesenden auf, sich zum Gruppenfoto zu formieren. Denn für ihn ist das ja sowieso eine Teamleistung von allen Beteiligten des Teams Pokweni und auch allen Gästen und Piloten.

1250er Diplom zu 70% in Blauthermik (30.12.17)

Der Tag sollte laut Wetterbericht einen exellenten Kantentag liefern und so machten sich alle ganz früh auf in Richtung NW. Aber was ausblieb, waren die Wolken. Da wurde ein Motor benutzt und etliche drehten nach einer anstrengenden Tour entnervt wieder um, flogen stattdessen nach ESE an eine Wolkenkante und gaben dem Tag dann dort noch eine positive Note.

Nur Markus Frank blieb an der Kante und flog seine geplante Aufgabe (Pokweni - Gollschau - Guibes - Nossob (ein Wendepkt an der südafrikanisch-botswanischen Grenze). Nachdem der Gamsberg erreicht war, ging es problemlos nach Süden - im Blauen. Es gab zwar Andeutungen von Wolken, aber so kurzlebig, dass es sich nicht lohnte darauf hinzufliegen.

Markus erreicht gut seinen Wendepunkt im Süden des Segelfluggebietes und wendete danach Richtung Osten. Das war der beste Schenkel mit Rückwind erreichte er einen 190er Schnitt. Und da schien es ein Leichtes, auch den "Rest" noch zu schaffen. Zumal jetzt Wolken da waren, also alles einfacher würde.

Aber die Wolken stellten sich als wenig zuverlässig heraus und hinzu kam, dass gegen Spätnachmittag die Abschattungen immer mehr zunahmen. So wurde das Ende denn doch ziemlich knapp...

Neue Perspektiven (26.12.17)

Ein Tag mit Blauthermik im gesamten Segelfluggebiet - nicht so prickelnd.

Aber im Norden standen Cumuluswolken und so flog Markus Frank an die Wolken heran und weiter, am Brandberg vorbei.

Unwahrscheinliche Anblicke gab es. "Mein schönster Flug!", sein Urteil.

Das Team von Pokweni wünscht allen Gästen und Freunden

Dänische Rekorde am laufenden Bande (20.12.17)

Seit gut zwei Wochen fliegen Klaus Hagensen und Steffen Elberg auf der RD (einem Arcus) in Pokweni. Nahezu an allen Tagen waren sie unterwegs, immer mit dem Ziel einen dänischen Rekord (Doppelsitzerklasse bis 20m) aufzustellen.

Und das ist den beiden auch ziemlich gut gelungen: es begann mit einem 300er Zielrückkehrflug mit einer Geschwindigkeit von 166 km/h. Es folgte ebenfalls ein Zielrückkehrflug über 500 km mit einer Speed von 158 km/h.

An drei weiteren Tagen gab es statt der geplanten Rekorde einige zufällig erflogene, quasi "Abfallprodukte": freie Strecke über drei Wendepunkte mit 987 km; das größte FAI Dreieeck als freie Strecke mit 937 km; das größte angemeldete FAI-Dreieck über 767 km.

Also ganz schön erfolgreich, die beiden.
Herzlichen Glückwunsch + weitere schöne Flüge

Gemütlicher Musikabend (15. 12. 17)

Immer mal wieder gibt es abends eine ganz besondere Stimmung in Pokweni. Dann nimmt Wolfgang seine Gitarre und singt die bekannten Lieder aus aller Welt, aber auch aus Namibia.

Ein bisschen wird mitgesungen oder mitgesummt, viele hören einfach nur zu.

So geschehen zum Abschied einiger Gäste.

Zwei Kontinentalrekorde von Alexander Müller (10.12.17)

Wieder gab es einen Tag mit sensationell vielen großen Strecken in Namibia. Von Pokweni aus wurden allein 11 Strecken größer als 1.000 km geflogen

Aber das Highlight war der Flug von Alexander Müller mit 1.396,18 km, der damit gleich zwei Kontinentalrekorde (zum einen die größte Strecke über drei angemeldete Wendepunkte und zum anderen einen freien Flug um drei Wendepunkte)  erflog.

Angesetzt waren die drei Wendepunkte Mata Mata, Gollschau und Brukkaros. Zunächst sah es noch gar nicht so gut aus auf dem ersten Schenkel. Die Basis ziemlich niedrig (< 3.000m) und die Wolken standen, wenn überhaupt nicht auf Kurs. Den ersten richtigen Bart gab es erst kurz vor der Wende und danach ließ sich das Unternehmen recht gut an, allerdings wurde mehr und mehr sichtbar, dass es Richtung NW schon recht schaurig aussah. Eine Schauerreihe musste überwunden werden und dann lag der zweite Wendepunkt tatsächlich noch vor der nächsten Schauerwand. Die AM wurde regelrecht heruntergewaschen und gerade noch rechtzeitig gelang es dem Piloten, wieder Anschluss an die Thermik zu bekommen.

Der dritte Schenkel war danach unproblematisch. Lediglich lag der Wendepunkt im Blauen, aber das Flugzeug konnte wieder an die Wolken herangleiten. Jetzt wurde es allerdings langsam eine Frage der Zeit, ob die mehr als 200 km noch zu schaffen waren. Da kam das Wetter zur Hilfe (wie morgens schon auf den Wetterkarten sichtbar) mit einer Schauerreihe, die in Nord-Süd-Richtung aufgereiht war. Fast nur geradeaus ließ sich so der Heimweg gestalten und wurde es langsam klar: das würde klappen! Ein Glückwunsch von hier.

Endlich ein richtiger Kantentag (6.12.17)

Nachdem gestern viele Piloten mit den zahlreichen Congesti zu kämpfen hatten und es sogar, was für Namibia sehr selten ist, Hagelschauer gab, kam jetzt der langersehnte Kantentag. Es war keine richtige Konvergenz, die sich da gebildet hatte, aber weit bis in den Süden hinein standen die Wolkenreihungen.

So konnten alle die fantastischen Anblicke genießen und es kamen auch entsprechende Strecken zusammen. Allein acht Strecken über 1000 km waren dabei.

Und abends gab es noch die Möglichkeit an einem Schauergebilde nördlich von Pokweni entlangzufliegen.

Besuch aus Südafrika (2.12.17)

Gestern Abend um kurz nach sieben meldete sich auf der Pokweni-Frequenz die KILI. Sie wurde bereits erwartet. Uli Gmelin und Volker Fiebig mit dem Arcus. Sie waren von Worcester (bei Kapstadt) losgeflogen. Der erste Teil der Strecke war extrem schwierig zum Teil im Hangflug am Hexrivier. Bis abends wollten sie in Upington sein, aber bei den Basishöhen (meist unter 1000m AGL) war daran nicht zu denken. Später verbesserten sich die Bedingungen erheblich und um kurz vor sieben erreichten sie ihr Ziel. Dort wurde der Zoll erledigt.  Und Samstagmorgen ging es weiter nach Keetmanshoop, wieder Zoll, diesmal von Namibia. Für die beiden Piloten etwas schwierig, weil sie sahen, dass die beste Thermikzeit verstrich und sie ja noch 330 km vor sich hatten, bis nach Pokweni. Erst um 3 Uhr kamen sie in die Luft und bei Blauthermik und starkem Gegenwind war diese letzte Strecke doch recht schwierig. Und so war die Freude groß, als sie abends anlangten.

Konvergenz vom Feinsten (28. 11. 17)

Angesagt war laut Wetterbericht eine Diagonale weit bis nach Südafrika hinein. Also machten sich alle erstmal auf nach Osten, um an die Wolken zu gelangen. Weit bis nach Nordosten ging es. Danach ging es in Richtung Süden zum Lendepass oder noch weiter bis Mata Mata. Zwischendurch gab es ein paar Schauer, aber die ließen sich ganz gut umschiffen. Der Rückweg gestaltete sich absolut einfach und segelfliegerisch schön: da gab es am Wolkenrand hin zu den Schauern eine mehrere hundert Kilometer lange Konvergenz. Da stiegen die Schnittgeschwindigkeiten noch einmal immens an...

Von Pokweni aus kamen alleine acht Tausender (davon eins mit knapp 1300km von Alexander Müller) zustande und noch drei 900er. Schon ein besonderer Tag!

Ein Herz fürs Enkelkind (19.11.17)

"Dies ging nur bei Blauthermik!" So berichtete Rolf H. von seinem ganz besonderen Flug. Das Bild eines Herzens war in der OLC-Darstellung gut erkennbar. Geflogen für das gerade geborene Enkelkind in Deutschland. Da es sich um ein Mädchen handelt, ist am unteren Ende auch das Zeichen für Frauen zu erkennen.

Eine ganz besondere Leistung. Mit allen guten Wünschen für den neuen Erdenbürger!

Blauphase (18.11.17)

Nach den ersten sehr schönen Tagen gab es relativ viel Blau am Himmel. Keine einzige Wolke war zu sehen. Und dementsprechend sanken die Temperaturen in der Nacht ziemlich stark in den einstelligen Bereich. Aber nach und nach wurde die Blauthermik richtig gut und gestern gabe es sogar ein Tausender und abends nach etwas Mühe auch die Belohnung mit Höhen über 5.000 m.

Sehr guter Start in die Saison (14.11.17)

Die Saison 2017/18 ist gerade Mal eine gute Woche alt und schon sind von Pokweni aus 27.000 km geflogen worden. An vier Tagen gab es Flüge über 1.000 km, etliche Flüge in den oberen Bereichen. Das Wetter meinte es auch gestern gut: Angesagt waren im Osten bzw. Nordosten eine Menge Schauer und da war die einzige Devise: die Diagonale nutzen. So machten sich fast alle auf in Richtung Mata Mata und entsprechend die gleiche Stracke abends auch zurück. Am Spätnachmittag bildete sich an dieser Kante auch eine Konvergenz aus. Das hat ziemlich Spaß gemacht!

Die Saison 2017/18 ist eröffnet

Gleich am zweiten Flugtag sind die ersten 1000er geflogen worden.

Glückwunsch Stephan.

Die Container sind gut angekommen.

So, die Container sind gut angekommen. Alles ist heil geblieben. Einige Flugzeuge sind aufgerüstet und nun kann es endlich losgehen.

Die neuen aktuellen Luftraumdaten sind jetzt online

Auf der Webseite der Soaring Society Namibia ( SSN ) http://fly-ssn.org findet ihr wichtige Infos zum Fliegen in Namibia.

Zum Beispiel:

  •  Luftraumdaten und Karten
  • Vorraussetzungen für das Fliegen in Namibia
  • etc.

Freie Charterzeiten

Arcus M Doppelsitzer 23. 12. 2017 05. 01. 2018
Arcus M Doppelsitzer 24. 12. 2017 19. 01. 2018
ASH 25 EB 28 Doppelsitzer 06. 01. 2018 19. 01. 2018
Nimbus 3 DM Doppelsitzer 10. 01. 2018 19. 01. 2018
Nimbus 4 Einsitzer 13. 01. 2018 19. 01. 2018

Buch über Segelfliegen in Pokweni Namibia

Das Buch "Segelfliegen in Pokweni, Namibia" ist erschienen und kann bei der Autorin Katharina Milke für 25,- € + Porto bestellt werden (tinkamik(at)web.de) oder drekt in Pokweni erworben werden.

Flugzeuge am Wochenende in Container verladen (11.9.17)

In der vergangenen Woche bzw. am Wochenende wurden die Segelflugzeuge,
die in Pokweni in der kommenden Saison fliegen werden, in die beiden
Container verladen. Bis auf das Wetter, das extrem feucht daher kam,
klappte alles sehr gut. Jetzt wird nochmal alles überprüft und der Zoll
muss die Container abfertigen. Und Anfang nächster Woche gehts dann auf
die Reise nach Walvisbai, damit alles mit Beginn der Saison vor Ort ist.

Herzlich Willkommen auf Pokweni!